Offline ein Ü-Bericht

Mein Leben ohne Internet, ein Überlebensbericht.

Ja ich lebe, ja ich überlebe. Ehrlicherweise ganz gut. Viele kennen das, einem ist langweilig, was macht man? Man geht ins Internet lenkt sich dort ab. Einfach viel Zeit die man dort lässt. Ohne Internet bin ich zwangsweise dazu gezwungen andere Dinge zu tun wenn ich freie Zeit habe, oder mich ablenken will. Ziemlich viele Menschen sind Internetsüchtig. Und ich?! Ich war die Internetsuchtqueen. Manchmal vermisse ich es – das Internet. ICQ, sinnlose Webseiten surfen, bissel Zeit vergeuden. Nicht immer geplant ins Internet gehen um wichtige Dinge zu erledigen, sondern einfach ein bisschen Zeit verbummeln.

Eine Studie ergibt halbe Millionen Deutsche sind Dauer online. Oh ich war es auch. Ständig on, dann auch noch gezockt. Immer erreichbar, lustige Plaudereien im ICQ oder in Chats. Einige Blogs gelesen aber das wichtige in meinem Leben vor mir hergeschoben. Die falschen Prioritäten gesetzt, das Leben und alles zog an mir vorüber während ich im Netz festhing.

Das Web ist was du daraus machst – was ich mit dem Web mache? Ich versuche einen Weg zu einem regulierten, vernünftigen und sinnvollen Einsatz dieses Mediums zu finden. Ob es diesen gibt? Weiß ich nicht. Wichtig ist nur, meine Welt dreht sich um mich, meine Freunde, meine offline Aktivitäten, meine Interessen und Hobbys. Nicht darum online zu sein, was dort geschieht, um das zocken, chatten oder so. Das sollte eine untergeordnete Rolle spielen. Und das wird das Netz in meinem neuen Leben auch.

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